24.09.2010 Freitag  Senioren bei buntem Nachmittag

Rund 300 Besucher bei buntem Nachmittag im Munsteraner Soldatenheim

Munster.   Knapp 300 Seniorinnen und Senioren aus Munster feierten jetzt im Soldatenheim einen vom Seniorenbeirat vorbereiteten, fröhlichen und rundum gelungenen bunten Nachmittag. Schon der Andrang machte deutlich, dass die ältere Generation ein derartiges Angebot positiv aufnimmt.
Vorsitzender Harald Süß eröffnete das bunte Treiben, zu dem sogar Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern und aus einem Heim in Behringen gekommen waren. Bürgermeister Adolf Köthe lobte den regen Seniorenbeirat, der sich in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens konstruktiv einbringe.
Rainer Pukall führte durch das abwechslungsreiche Programm, das ausnahmslos die Senioren aus ihrer Mitte heraus gestalteten. Ein wesentlicher Faktor zum Gelingen des Festes war Walter Sobczak, der mit seiner stets passenden Musik die Pausen füllte und die sangesfreudigen Besucher begleitete.
Die inzwischen 15 Jahre alte Tanzgruppe des Seniorenbeirates unter der Leitung von Jutta Liske trat als erstes auf die Bühne und erhielt viel Beifall für ihre Darbietungen. Begeisterung lösten fünf Frauen der „Heilsarmee", dargestellt von DLRG-Senioren unter Leitung von Uta Wackwitz aus, die demonstrierten, wie sie die Macht der Drogen, insbesondere die des Alkohols brechen wollen. Das war Gaudi pur.  Feuerwehrmann Harald Süß informierte unter großen Gelächter auf Platt, wie „de Füerwäär" zu ihrem Namen gekommen ist. Kinderbürgermeister Max Abendroth richtete ein formvollendetes Grußwort an seine älteren Mitbewohner. Auf die Frage, wie er sich angesichts der vielen Senioren fühle, antwortete er schlagfertig: „Jung!" Jutta Liste animierte mit Unterstützung des Kinderbürgermeisters zu einem Sitztanz, bei dem einige ungeübte Zeitgenossen ihre Schwierigkeiten hatten.
Ein weiteres Mal wurden die Lachmuskeln strapaziert, als Hermann Lüders vom Gesprächskreis Plattdeutsch des Kultur- und Heimatvereins Munster die Geschichte von Anna aus Ostpreußen auf Ostpreußisch erzählte. Ilse Haag trug ein Gedicht über das Alter vor. Das Sahnehäubchen lieferten die beiden Mimen Ruth Winkelmann als vornehme Dame und einfache, schon leicht gebeugte Bauersfrau Hilda Stute mit ihrer Darbietung. Sie wurden immer wieder von Lachsalven unterbrochen und ernteten, wie alle Mitwirkenden, begeiterten und anerkennenden Beifall.

Nach dem gemeinsam gesungenen Lied „Kein schöner Land"
war offiziell Schluss, aber viele blieben noch im Saal, um sich von Jürgen Speer über das von
ihm geplante Projekt „Munster Wohnhof" informieren zu lassen.

Kategorie(n)
Senioren

Von: munster

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